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Adolf Brütt - der Bildhauer

Am 10. Mai 1855 wurde Adolf Brütt in Husum geboren. Er absolvierte eine Steinbildhauerlehre in Kiel, ehe er von 1875-1878 an der Berliner Kunstakademie studierte. Um die Jahrhundertwende gehörte Brütt unbestritten in die vorderste Reihe deutscher Bildhauer und schuf zahlreiche Werke, so z.B. das Denkmal von Theodor Mommsen (Historiker; geb. in Garding, Halbinsel Eiderstedt) vor der Humboldt-Universität Berlin.

Zu seinen bekanntesten Werken im norddeutschen Raum zählen die "Tine" und das Denkmal Theodor Storms in Husum, der "Fischer", die "Eva" und das "Wrangel-Denkmal" in Flensburg, das Esmarch-Denkmal in Tönning, das Bismarck-Denkmal auf dem Ascheberg, die "Schwerttänzerin" und das Denkmal Kaiser Wilhelms I. sowie der Schwertträger in Kiel.

Adolf Brütt verstarb am 06.11.1939 in Bad Berka. Nach dem großen Bildhauer wurden die Adolf-Brütt-Straße und das Café Brütt (Nissenhaus) in Husum benannt.

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