Oskar Vogt - der Hirnforscher
Oskar Vogt war ein deutscher Hirnforscher.
Am 06.04.1870 wurde Oskar Vogt in Husum geboren. Oskar Vogt ist Begründer der modernen funktionsbezogenen Hirnforschung aufgrund seiner entscheidenden Untersuchungen zu Aufbau und Struktur der Großhirnrinde.
Bekannt wurde Oskar Vogt für seine in Moskau durchgeführte Untersuchung an Lenins Gehirn. Vogt war von 1930 bis 1937 Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Hirnforschung in Berlin-Buch. Von den Nationalsozialisten entlassen, ging er nach Süddeutschland und leitete bis zu seinem Tode das "Institut für Hirnforschung und Allgemeine Biologie" in Neustadt im Schwarzwald.
Auf dem Campus im Max-Delbrück-Zentrum in Berlin-Buch erinnern Büsten an Oskar Vogt und seine Frau Cécile Vogt-Mugnier (geb. 1875 in Annécy / Frankreich, gest. 1962 in Cambridge / Groß Britannien), die ebenfalls in der Hirnforschung tätig war.
Oskar Vogt starb am 31.07.1959 in Freiburg im Breisgau. Nach dem Hirnforscher ist in Husum die Vogtstraße benannt.






