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Husumer Persönlichkeiten

Nikolaus Bruhns - der Orgelmeister

Nikolaus Bruhns ist einer der bedeutendsten norddeutschen Orgelmeister, Buxtehude ebenbürtig.
Nikolaus Bruhns wurde 1655 in Schwabstedt geboren. Nach dem ersten Unterricht bei seinem Vater kam Nikolaus Bruhns mit 16 Jahren zu seiner weiteren Ausbildung zu seinem Oheim, Peter Bruhns (1641-98), einem Violinisten der Ratsmusik in Lübeck und Mitarbeiter Dietrich Buxtehudes. Dort wurde er in Orgel und Komposition unterrichtet. Nach einigen Wanderjahren als Geigen- und Orgelvirtuose wurde er 1689 Organist an der Stadtkirche in Husum und blieb dort, obwohl ihm das Organistenamt an der Nikolaikirche in Kiel angeboten worden war.

Da Nikolaus Bruhns in jungen Jahren gestorben ist, sind nur wenige Kompositionen von ihm vorhanden. 1697 verstarb der Orgelmeister Nikolaus Bruhns in Husum.

Rudolf Christoph Eucken - der Nobelpreisträger

Rudolf Christoph Eucken war ein deutscher Philosoph und Träger des Literturnobelpreises.
Geboren wurde Rudolf Christoph Eucken 1846 im ostfriesischen Aurich. Rudolf Euckens Vater Ammo Becker Eucken (1792-1851), einer Jeverländer Bauernfamilie entstammend, war zuletzt in Aurich als Postamtsvorsteher tätig. Seine Mutter Ida Maria, geborene Gittermann (1814-1872), war die Tochter von Rudolph Christoph Gittermann, Pastor in Eggelingen. 1882 heiratete Eucken Irene Passow (1863-1941). Von seinen drei Kindern wurde der Nationalökonom Walter Eucken (1891-1950) als Theoretiker des so genannten Ordoliberalismus berühmt.

Die Gymnasialzeit absolvierte Eucken in Aurich. Das Studium der klassischen  Altertumswissenschaften sowie der Philosophie begann er 1863 in Göttingen. G. Teichmüller war hier sein wichtigster Lehrer. Die hier begonnenen Aristoteles-Studien setzte er, nach Göttinger Promotion mit einer lateinisch geschriebenen Dissertation über die Sprache des Aristoteles, 1866 in Berlin bei A. Trendelenburg fort - mit dem Resultat einer zusätzlichen philologisch orientierten Aristoteles-Arbeit.

Euckens Wunsch, die Philosophie zur akademischen Profession zu machen, ging nach Gymnasiallehrerjahren - zunächst in Husum und seit 1869 in Frankfurt am Main - rasch in Erfüllung. 1871 wurde er als ordentlicher Professor an die Universität Basel berufen - als Nachfolger seines Lehrers Teichmüller und in Konkurrenz mit Friedrich Nietzsche, der darum nachgesucht hatte, sein Philologenlehramt gegen die frei gewordene Philosophieprofessur eintauschen zu dürfen. 1874 wechselte Eucken an die Universität Jena. In Jena blieb er über seine Emeritierung 1920 hinaus bis zu seinem Lebensende wohnhaft. 

Der Höhepunkt seines Erfolgs war die Verleihung des Nobelpreises an ihn im Jahre 1908 - die zweite Verleihung des Preises für Literatur an einen Nicht-Poeten nach der an den Historiker Theodor Mommsen im Jahre 1902. Nominiert waren für den Preis des Jahres 1908 immerhin auch Algernon Charles Swinburne und Selma Lagerlöf, überdies Elisabeth Förster-Nietzsche. Gleichwohl war es kein Zufall, daß der Vorschlag, Eucken zu wählen, die Mehrheit fand. Alfred Nobel, der Preisstifter, hatte testamentarisch die Auszeichnung 'idealistischer Gesinnungen' gewollt. Dieser Anforderung entsprach das Werk Euckens in idealer Weise. Zumal für das jüngste Buch Euckens vor der Preisverleihung gilt das: "Der Sinn und Wert des Lebens" (1907).

Rudolf Christoph Eucken starb 15.09.1926 in Jena.

Veröffentlichungen (Auswahl): Geschichte und Kritik der Grundbegriffe der Gegenwart (1878). Einführung in eine Philosophie des Geisteslebens (1908). Das Lebensproblem in China und Europa (1921 - gemeinsam mit Carsun Chang).

In Husum erinnert u.a. der Name eines Restaurants an den großen Philospohen und Nobelpreisträger Rudolf Christoph Eucken.

Anna Catharina Asmussen - Wohltäterin der Stadt

Anna Catharina Asmussen wurde am 27.05.1793 in Husum geboren. Anna Catharina Asmussen und ihr Vetter August-Friedrich Woldsen errichteten die Stiftung vom 01.05.1859 "Asmussen-Woldsensches Vermächtnis für die Stadt Husum".

Das Kapital der Stiftung war auf 96.000 "Thaler Reichsmünze" festgesetzt und sollte in Form von Ländereien (Roter Haubarg in Witzwort und über 100 Hektar Ländereien beim Roten Haubarg und in Uelvesbüll) sowie in Bargeld eingebracht werden. Der Rote Haubarg wurde 1983 durch einen Erbbauvertrag der Stiftung Nordfriesland - Kreis Nordfriesland - übergeben und umgebaut. Die Ländereien, nach wie vor im Eigentum des Vermächtnisses, sind verpachtet.

In der Stiftungsurkunde war vorgeschrieben, dass die reinen Überschüsse (Erträge aus den verpachteten Ländereien) zur Ansammlung eines Kapitals zum Ankauf eines Grundstücks für die Einrichtung einer "Warteschule" (Kindergarten) dienen sollten. Die Warteschule, ursprünglich in der Norderstraße 2 in Husum (heutige Altenbegegnungsstätte) war der Vorläufer des Asmussen-Woldsen-Kindergartens, der sich seit 1961 im Neubau in der Nordhusumer Straße 15 befindet.

Die jährlichen Pachteinnahmen aus den Ländereien werden bestimmungsgemäß für die Unterhaltung des Kindergartens, des Witwenstifts, jährliche Legate (Beihilfen) an Bedürftige und Prämien an Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Husum und der Pestalozzischule verwendet.

Der  Asmussen-Woldsen-Brunnen („Tine“) auf dem Marktplatz in Husum erinnert an Anna Catharina Asmussen und  August  Friedrich  Woldsen.  Der Brunnen wurde von den Bürgern Hu- sums im Jahre 1902 als Dank für die Einrichtung  des  Asmussen-Woldsen-
Vermächtnisses errichtet.

Anna Catharina Asmussen starb am 14.11.1868 in Husum. Die Asmussen-Straße in Husum erinnert an sie.

August-Friedrich Woldsen - Wohltäter der Stadt

August-Friedrich Woldsen wurde am 23.03.1792 in Husum geboren. August-Friedrich Woldsen und seine Cousine Anna Catharina Asmussen errichteten die Stiftung vom 01.05.1859 "Asmussen-Woldsensches Vermächtnis für die Stadt Husum".

Das Kapital der Stiftung war auf 96.000 "Thaler Reichsmünze" festgesetzt und sollte in Form von Ländereien (Roter Haubarg in Witzwort und über 100 Hektar Ländereien beim Roten Haubarg und in Uelvesbüll) sowie in Bargeld eingebracht werden. Der Rote Haubarg wurde 1983 durch einen Erbbauvertrag der Stiftung Nordfriesland - Kreis Nordfriesland - übergeben und umgebaut. Die Ländereien, nach wie vor im Eigentum des Vermächtnisses, sind verpachtet.

August-Friedrich Woldsen errichtete das Woldsen-Witwenstift in der Nordhusumer Straße 11. In den Wohnungen sollten verarmte Witwen unentgeltlich untergebracht werden. Das Stift wurde 1986/87 umgebaut. Im Erdgeschoß wurde von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Marien / Diakoniestation die "Kurzzeitpflege" eingerichtet. Im Obergeschoß befinden sich drei hübsche kleine Wohnungen für Witwen und eine Hauswartwohnung.

In der Stiftungsurkunde war vorgeschrieben, dass die reinen Überschüsse (Erträge aus den verpachteten Ländereien) zur Ansammlung eines Kapitals zum Ankauf eines Grundstücks für die Einrichtung einer "Warteschule" (Kindergarten) dienen sollten. Die Warteschule, ursprünglich in der Norderstraße 2 in Husum (heutige Altenbegegnungsstätte) war der Vorläufer des Asmussen-Woldsen-Kindergartens, der sich seit 1961 im Neubau in der Nordhusumer Straße 15 befindet.

Die jährlichen Pachteinnahmen aus den Ländereien werden bestimmungsgemäß für die Unterhaltung des Kindergartens, des Witwenstifts, jährliche Legate (Beihilfen) an Bedürftige und Prämien an Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Husum und der Pestalozzischule verwendet.

Der  Asmussen-Woldsen-Brunnen („Tine“) auf dem Marktplatz in Husum erinnert an Anna Catharina Asmussen und  August  Friedrich  Woldsen.  Der Brunnen wurde von den Bürgern Hu- sums im Jahre 1902 als Dank für die Einrichtung  des  Asmussen-Woldsen-
Vermächtnisses errichtet.

August-Friedrich Woldsen starb am 11.12.1868 in Hamburg. Die Woldsen-Straße in Husum erinnert an ihn.

Adolf Brütt - der Bildhauer

Am 10. Mai 1855 wurde Adolf Brütt in Husum geboren. Er absolvierte eine Steinbildhauerlehre in Kiel, ehe er von 1875-1878 an der Berliner Kunstakademie studierte. Um die Jahrhundertwende gehörte Brütt unbestritten in die vorderste Reihe deutscher Bildhauer und schuf zahlreiche Werke, so z.B. das Denkmal von Theodor Mommsen (Historiker; geb. in Garding, Halbinsel Eiderstedt) vor der Humboldt-Universität Berlin.

Zu seinen bekanntesten Werken im norddeutschen Raum zählen die "Tine" auf dem Marktplatz in Husum und das Denkmal Theodor Storms in Husum, der "Fischer", die "Eva" und das "Wrangel-Denkmal" in Flensburg, das Esmarch-Denkmal in Tönning, das Bismarck-Denkmal auf dem Ascheberg, die "Schwerttänzerin" und das Denkmal Kaiser Wilhelms I. sowie der Schwertträger in Kiel.

Adolf Brütt verstarb am 06.11.1939 in Bad Berka. Nach dem großen Bildhauer wurden die Adolf-Brütt-Straße und das Café Brütt (Nissenhaus) in Husum benannt.

Oskar Vogt - der Hirnforscher

Oskar Vogt war ein deutscher Hirnforscher.

Am 06.04.1870 wurde Oskar Vogt in Husum geboren. Oskar Vogt ist Begründer der modernen funktionsbezogenen Hirnforschung aufgrund seiner entscheidenden Untersuchungen zu Aufbau und Struktur der Großhirnrinde.

Bekannt wurde Oskar Vogt für seine in Moskau durchgeführte Untersuchung an Lenins Gehirn. Vogt war von 1930 bis 1937 Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Hirnforschung in Berlin-Buch. Von den Nationalsozialisten entlassen, ging er nach Süddeutschland und leitete bis zu seinem Tode das "Institut für Hirnforschung und Allgemeine Biologie" in Neustadt im Schwarzwald.

Oskar Vogt starb am 31.07.1959 in Freiburg im Breisgau. Nach dem Hirnforscher ist in Husum die Vogtstraße benannt.

Franziska (Gräfin zu) Reventlow - die Schriftstellerin

Franziska zu Reventlow war eine deutsche Schriftstellerin, Malerin und Übersetzerin, berühmt als „Skandalgräfin“ oder als „Schwabinger Gräfin“ der Münchner Bohème.

Fanny Sophie Liane Auguste Adrienne Gräfin zu Reventlow (Franziska Gräfin zu Reventlow) wurde 18.05.1871 im Schloss vor Husum geboren. Franziska Gräfin zu Reventlow (auch: Franziska von Revent) war das vierte Kind einer geborenen Reichsgräfin zu Rantzau und Ludwigs Graf zu Reventlow, Landrat von Husum.

Schon früh leistete sie Widerstand gegen die Erziehung zur »höheren Tochter« und die gängige Sexualmoral.

Nach der Pensionierung des Vaters zog die Familie nach Lübeck, hier besuchte Franziska Gräfin zu Reventlow das Lehrerinnenseminar. Mit Erreichen der Volljährigkeit trennte sie sich endgültig von der Familie. In Hamburg lernte sie einen Gerichtsassessor kennen, er finanzierte ihr ab 1893 das Malstudium in München und heiratete sie 1894. Jedoch trennten sie sich 1895 wieder und 1897 erfolgte die Scheidung.

Das freie Leben in der Schwabinger Bohème finanzierte sie durch Übersetzungen, betrieb zeitweise ein Milchgeschäft und arbeitete als Glasmalerin. In dieser Zeit war sie mit Rilke befreundet. Seit 1909 lebte sie vor allem in der Schweiz, heiratete 1911 einen baltischen Baron, verlor aber das dadurch erworbene Vermögen wieder durch einen Bankbankrott.Gestorben ist Franziska Gräfin zu Reventlow am 25.7.1918 in Locarno (Schweiz). Nach der Schriftstellerin ist die Franziska-zu-Reventlow-Straße in Husum benannt.

Ferdinand Tönnies - der Soziologe

Ferdinand Tönnies wurde am 26.7.1855 auf dem Hofe ,Die Riep‘ im Kirchspiel Oldenswort, Landschaft Eiderstedt (jetzt Kreis Nordfriesland), als Sohn des Hofbesitzers August 1. und Ida, geb. Mau., geboren.

Verheiratet war Ferdinand Tönnies mit Marie, geb. Sieck, zusammen hatten sie 5 Kinder:

  • Gerrit, geb. 1898, Dr. phil., Chemiker in Philadelphia
  • Franziska, geb. 1900, verh. seit 1924 mit Dr. rer. pol. Rudolf Heberle
  • Jan Friedrich, geb. 1902, Dipl.-Ing. in Berlin
  • Carola, geb. 1904
  • Kuno, geb. 1907.

Ferdinand Tönnies studierte nach der Reifeprüfung am Humanistik Gymnasium in Husum, von Ostern 1872 ab Philologie und Geschichte an den Universitäten Jena, Leipzig, Bonn, Berlin, Kiel und Tübingen.
Im Juni 1877 wurde Ferdinand Tönnies mit der Dissertation ,De Jove Ammone quaestionum specimen‘ zum Dr. phil. promoviert und ging dann zum Studium der Philosophie und der Staatwissenschaften über.
Das Studium des Philosophen Thomas Hobbes führte ihn zuerst im Spätsommer 1878 nach England, wo er in London, Oxford und im Schlosse Hardwick des Herzogs von Devonshire wertvolle Entdeckungen über Leben und Werke Hobbes machte.
Im Winter 1878 bis in den Sommer 1879 war er Mitglied des Statistischen Seminars beim kgl. preuß. statistischen Büro und Schüler von Ernst Engel, Richard Böckh und Adolf Wagner. Mit Richard Böckh und Adolf Wagner war er bis an ihr Lebensende freundschaftlich verbunden.
Er begab sich dann wieder im Herbst 1879 an die Universität Leipzig in der Absicht, sich zu habilitieren. Diesen Gedanken gab er aber im Sommer 1880 auf, weil das Leben in Leipzig seiner Gesundheit nachteilig zu sein schien. Ferdinand Tönnies habilitierte sich 1881 in der philosophischen Fakultät der Universität Kiel, wo ihm der o. Professor Benno Erdmann entgegenkam. Seine erste Vorlesung hielt Ferdinand Tönnies im Sommersemester 1882 über ,Naturrecht‘, gleichzeitig ,Übungen über die platonische Republik‘ und im nächsten Wintersemester eine Vorlesung über ,Spinozas Ethik‘. Nach dem Tode seines Vaters (1883) verweilte er teils bei der Mutter in Husum, teils auf Reisen, so 1883 in der Schweiz, 1884, 1886, 1888 jedes Mal einige Wochen in London, 1888 auch in Paris, um dort Hobbes-Studien zu treiben. 1894 nahm Ferdinand Tönnies nach seiner Heirat seinen Wohnsitz in Hamburg, 1898 in Altona, 1901 in Eutin. 1904 folgte er einer Einladung zur Weltausstellung in St. Louis, wo er einen Vortrag über ,Social Structures‘ im Arts and Sciences Congress hielt.
Mit Max Weber, Werner Sombart u. a. begründete er die Deutsche Gesellschaft für Soziologie und wurde in das dreigliedrige Präsidium gewählt. Auf dem 1. Soziologentag 1910 in Frankfurt (Main) hielt er die Eröffnungsrede. Nach Rekonstruktion der Gesellschaft für Soziologie 1922 wurde Ferdinand Tönnies deren Präsident.
1909 erfolgte seine Ernennung zum a. o. Prof., 1910 diejenige zum o. Honorar und 1913 die zum o. ö. Prof. für wirtschaftliche Staatswissenschaften.
1916 wurde Ferdinand Tönnies auf seinen Wunsch von den amtlichen Verpflichtungen entbunden, erhielt aber 1920 wieder einen Lehrauftrag für Soziologie. Die rechts- und staatswissenschaftliche Fakultät der Universität Hamburg ernannte ihn 1921 zum Dr. jur. h. c., während die Universität Bonn ihm die Würde eines Dr. rer. pol. h. c. verlieh.
Ferdinand Tönnies ist Inhaber des finnländischen Freiheitskreuzes II. Klasse und des Verdienstkreuzes für Kriegshilfe.

Im Jahre 1936 starb Ferdinand Tönnies.

Am 14. September 2005 wurde in Husum ein Tönnies-Denkmal an der Sraße zum Schloss vor Husum enthüllt.

Die Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft wurde 1956 in Kiel gegründet, der Stadt, in der Ferdinand Tönnies als Professor an der Christian-Albrechts-Universität gelehrt hat.
Mehr Infos:  Ferdinand-Tönnies-Gesellschaft e.V.

Theodor Storm (Hans Theodor Woldsen Storm) - der Dichter

1817 Hans Theodor Woldsen Storm wird am 14. September in Husum, Markt 9, als Sohn des Rechtsanwalts Johann Casimir Storm (1790-1874) geboren; Mutter: Lucie, geb. Woldsen (1797-1879).
1821 Umzug in das Haus der Großeltern Woldsen, Hohle Gasse 3.
1826 Theodor tritt in die Quarta der Husumer Gelehrtenschule ein.
1833 Erstes Gedicht: "An Emma".
1834 Erste Gedichtveröffentlichung "Sängers Abendlied" im Husumer Wochenblatt vom 27. Juli 1834.
1835 Im Herbst Umschulung in die Prima des Katharineums in Lübeck; dort Freundschaft mit Ferdinand Röse, der ihn mit Goethes "Faust" und der Lyrik Heines und Eichendorffs bekannt macht.
1837 Beginn des Jura-Studiums in Kiel; Storm schreibt ein Märchen und Gedichte für Bertha von Buchan; Verlobung mit der 17jährigen Emma Kühl von Föhr.
1838 Entlobung; Studium in Berlin, Bildungsreise nach Dresden. Veröffentlichung von Gedichten in den "Neuen Pariser Modeblättern".
1839 Rückkehr zur Universität Kiel; Freundschaft mit Theodor und Tycho Mommsen.
1842 Bertha von Buchan weist Theodors Heiratsantrag zurück. Juristisches Staatsexamen in Kiel. Beginn der
  Als Rechtsanwalt in Husum (1843-1852)
1843 Zunächst arbeitet Storm in der väterlichen Kanzlei; Anfang des Jahres eröffnet er eine eigene
1844 Verlobung mit seiner Cousine Constanze Esmarch, Tochter des Bürgermeisters von Segeberg.
1845 Einzug in das Haus Neustadt 56. Karl Müllenhoff gibt die Sagensammlung mit vielen Beiträgen von Storm zum Druck.
1846 Eheschließung mit Constanze. Geburt der beiden ältesten Söhne (Hans, Ernst). Weitere Arbeiten für die "Volksbücher".
1847 Liebesverhältnis zu Dorothea Jensen, leidenschaftliche Liebesgedichte, z. B. "Rote Rosen"; "Marthe und ihre Uhr" im "Volksbuch" veröffentlicht.
1849 Storm engagiert sich für die nationale Unabhängigkeit Schleswig-Holsteins; "Immensee" (1. Fassung).
1850 Niederlage der Schleswig-Holsteiner bei Idstedt; Beschießung von Friedrichstadt.
1852 Storms Bestallung als Rechtsanwalt wird kassiert; er ist nicht bereit, eine Loyalitätserklärung gegenüber der dänischen Krone abzugeben.
  Im preußischen Exil (1853-1864)
1853 Storm bemüht sich in Berlin um eine Stelle im preußischen Justizdienst; schließlich wird er zum preußischen Gerichtsassessor (zunächst ohne Gehalt) ernannt; Wohnung in Potsdam. Storm schließt sich dem "Tunnel über der Spree" an. Bekanntschaft mit Fontane, Paul Heyse, Franz Kugler, Friedrich Eggers u. a.
1854 Gedicht "Für meine Söhne", Novelle "Im Sonnenschein".
1855 Besuch bei Eduard Mörike in Stuttgart.
1856 Freundschaft mit dem "Immensee"-Illustrator Ludwig Pietsch; Ernennung zum Kreisrichter in Heiligenstadt; Übersiedlung nach Thüringen.
1859 In Heiligenstadt entstehen bedeutende Erzählungen, so die Novellen "Auf dem Staatshof" und "Veronika", in denen Storm seine zunehmend kritischere gesellschaftspolitische Position darstellt.
1862 "Knecht Ruprecht"; neben der Novelle "Im Schloß", in der er seine demokratische Gesinnung veranschaulicht, konzipiert Storm eine Reihe von Märchen ("Bulemanns Haus", "Die Regentrude", "Der Spiegel des Cyprianus").
1864 In Folge des Deutsch-Dänischen Krieges besiegen preußisch-österreichische Truppen die Dänen. Storm wird zum Landvogt des Kreises Husum gewählt; er scheidet aus dem preußischen Staatsdienst aus und kehrt nach Husum zurück.
  Landvogt und Amtsrichter in Husum (1864-1880)
1864 Im März tritt Storm sein Landvogt-Amt in Husum an.
1865 Stirbt seine Frau Constanze nach der Geburt des 7. Kindes (Gertrud). Gedichtzyklus "Tiefe Schatten";
1866 Vermählung mit Dorothea Jensen; Umzug in das Haus Wasserreihe 31.
1868 Nach Aufhebung des Amtes des Landvogts wird Storm preußischer Amtsrichter; die erste Auflage der "Sämtlichen Schriften" erscheint. Geburt des 8. und letzten Kindes (Friederike).
1870 Storm stellt das "Hausbuch aus deutschen Dichtern seit Claudius. Eine kritische Anthologie" zusammen. Freundschaft mit dem Illustrator Hans Speckter.
1872 "Draußen im Heidedorf" (erste Novelle, die sich "aus den vorgetragenen Tatsachen" entwickelt); Reise nach Leopoldskron bei Salzburg zum österreichischen Politiker und Schriftsteller Julius Schindler, der unter dem Namen "Julius von der Traun" Erzählungen veröffentlichte.
1874 Ernennung zum Oberamtsrichter; "Pole Poppenspäler" entsteht als Auftragsarbeit; es handelt sich um Storms einzige eigens für die Jugend geschriebene Erzählung.
1876 "Aquis submersus"; "Meine Erinnerungen an Eduard Mörike".
1877 Beginn der Freundschaft und des Briefwechsels mit Gottfried Keller und mit dem Literaturprofessor Erich Schmidt; "Carsten Curator". Storms Novellistik entwickelt sich in Richtung auf eine kompromißlose Realistik.
1878 In der Novelle "Renate" thematisiert Storm gesellschaftspolitische Veränderungen seiner Zeit im Gewand der Geschichtserzählung (Chroniknovellen).
1879 Gedicht "Geh nicht hinein".
1880 Storm wird auf eigenen Wunsch pensioniert und beschließt, mit seiner Familie Husum zu verlassen.
  Alter in Hademarschen (1880-1888)
1880 Umzug nach Hademarschen, um "als Poet noch eine neue Periode zu beginnen"; Neubau einer großzügigen Villa; "Die Söhne des Senators".
1881 An Gottfried Keller schreibt Storm: "Die 'Novelle' ist die strengste u. geschlossenste Form der Prosa-Dichtung, die Schwester des Drama's."
1881/82 Mit seinen Erzählungen "Der Herr Etatsrat" und "Hans und Heinz Kirch" setzt Storm die Kritik am
1884 "Zur Chronik von Grieshuus"; Festbankett in Berlin zu Ehren Storms.
1885 "John Riew' "; "Ein Fest auf Haderslevhuus".
1886 Reise nach Weimar zur Jahresversammlung der "Goethe-Gesellschaft"; "Bötjer Basch"; Beginn der Arbeit am "Schimmelreiter". Schwere Krankheit.
1887 "Ein Doppelgänger"; "Ein Bekenntnis"; Reise nach Sylt; "Sylter Novelle" (Fragment). Zur Feier seines 70. Geburtstags wird der Dichter in ganz Deutschland geehrt.
1888 Vollendung der Novelle "Der Schimmelreiter"
  Tod Storms am 4. Juli
  Beisetzung am 7. Juli in der Familiengruft auf dem Husumer St. Jürgen-Friedhof.

Weitere Husumer Persönlichkeiten

1480 - 1540 Hans Brüggemann, geb. um 1480, gest. um 1540 in Husum, Anfang des 16. Jahrhunderts in Husum nachgewiesen, bedeutendste Werke: Bordesholmer Altar (Schleswig, Dom), Sankt Jürgen aus der Husumer Marienkirche (Kopenhagen, Nationalmuseum).
1490 - 1551 Hermann Tast, geb. um 1490 in Husum, gest. 1551 ebenda, Reformator, er führte als erster die Reformation in den Herzogtümern Schleswig und Holstein ein, die in Husum bereits 1527 abgeschlossen werden konnte.
1500 - 1553 Martin (Morten) Bussert, geb. vor 1500(?) vermutlich in Husum, gest. 1553 in Kopenhagen, Bildhauer,kgl. dänischer Baumeister. Kauft 1529 Herrenhaus am Markt, das er 1543 wieder verkauft. Wird 1529 als kgl. dänischer Baumeister und Bildhauer erwähnt. Gilt als Schöpfer des Herrenhaustyps der Renaissance, schuf außerdem zahlreiche Grabdenkmäler.
1590 - 16-- Hans Ochs, geb um 1590 in Husum, gest. 2. Hälfte 17 Jh. in Stockholm, bedeutender Bildhauer, Ausbildung in Florenz, tätig am schwedischen Hof, wenige erhaltene Werke (Kopenhagen, Frederiksborg).
1591 - 1676 Matthias Ebio, geb. 1591 in Husum, gest. 1676 dort, Kantor, Komponist, erhaltenes Werk "Steh auf meine Freundin" (Brautlied für Thomas Selle), galt als produktiver Komponist von bedeutendem Können, außerdem Musiktheoretiker.
16-- - 1666 Broder Matthiesen, geb. ?, gest. 1666 in Husum, Husumer Hofmaler, außerdem Hofmaler am Berliner Hof, verantwortlich für die kurfürstliche Bildersammlung, Bauinspektor der Herzogin Marie Elisabeth, schuf Radierungen, Werke in nordeuropäischen Museen.
1605 - 1672 Caspar Danckwerth, geb. 1605 in Oldenswort, gest. 25.01.1672 in Husum, 1641 Bürgermeister von Husum, gab 1652 eine Beschreibung der Herzogtümer Schleswig und Holstein heraus, die das Kartenwerk Johannes Mejers enthielt, einmaliges Werk für die damalige Zeit.
1606 - 1674 Johannes Mejer, geb. 12.10.1606 in Husum, begr. 10.06.1674 in Husum, Kartograph und Mathematiker, verfertigte für die damalige Zeit außergewöhnlich exakte Karten, die noch heute von großer Bedeutung sind, zum königl.-dänischen Mathematikus ernannt (s.Danckwerth).
1613 - 1676 Paul Wütz, geb. 1613 in Husum, gest. 24.03.1676 in Hamburg, Generalleutnant von Schweden, Gouverneur von Stettin, dän. Generalfeldmarschall, Statthalter von Holstein, Feldmarschall der Vereinigten Niederlande, beigesetzt in Amsterdam.
1614 - 1676 Matthias Petersen, geb. 1614, gest. 1676(Husum), Goldschmied und Kupferstecher, schuf div. Porträt-Kupferstiche und mit seinem Bruder Nikolaus(1622 bis 1705) 40 Karten für Mejer-Dankwerths Landesbeschreibungen, außerdem silberne Wasserkunst als Tafelaufsatz für das Schloß.
1637 - 1721 Magnus Wedderkopp,, geb. 26.10.1637 in Husum, gest. 16.01.1721 in Hamburg, Staatsmann, einer der wichtigsten Politiker des Herzogtums Gottorf, Professor der Rechte in Kiel.
1660 - 1722 Laurentius Laurenti, (Lorenz Lorensen), geb. 1660 in Husum, gest. 1722 in Bremen, Kantor und Musikdirektor am Bremer Dom (ab 1684).
1665 - 1697 Nikolaus Bruhns, geb. im Advent 1665 in Schwabstedt, gest. 29.03.1667 in Husum, bedeutender Komponist kirchenmusikalischer Werke (Orgelwerke und Kantaten) Schüler Buxtehudes, Organist an St. Marien in Husum.
1743 - 1801 Bendix Friedrich Zinck, getauft 08.03.1743 in Husum, gest. 23 Juli 1801 in Ludwigslust, Komponist (Vater Stadtmusikant in Husum, einige Werke erhalten), trat 1767 in die Ludwigsluster Hofkapelle ein; Schüler C. Ph. E. Bachs; seine Symphonien und sonstige Werke gelten als "substantiell wertvolle" Arbeiten der Zeit.
1746 - 1832 Otto Conrad Zinck, Hardenack, geb. 02.07.1746 in Husum, gest. 15.02.1832 in Kopenhagen, Komponist, Bruder B. F. Zincks, ebenfalls Schüler C. Ph. E. Bachs, 1787 Singmeister am dän. Hof, eine Reihe von Kompositionen sind erhalten geblieben, werden als "Zwischenglied zwischen C. Ph. E. Bach und der Zeit um 1800" angesehen.
1792 - 1868 August-Friedrich Woldsen, geboren am 23.03.1792 in Husum, gest. am 11.12.1868 in Hamburg, errichteten die Stiftung vom 01.05.1859 "Asmussen-Woldsensches Vermächtnis für die Stadt Husum".
1793 - 1868 Anna Catharina Asmussen, geboren am 27.05.1793 in Husum, gest. am 14.11.1868 in Husum, errichteten die Stiftung vom 01.05.1859 "Asmussen-Woldsensches Vermächtnis für die Stadt Husum".
1794 - 1865 Johann Georg Forchhammer, geb. 26.07.1794 in Husum, gest. 14.12.1865 in Kopenhagen, Naturwissenschaftler , Professor, Direktor des naturwissenschaftlichen Museums in Kopenhagen, Mitbegründer der Paläanthropologie.
1801 - 1894 Peter Wilhelm Forchhammer, (Bruder von J.G.), geb. 13.10.1801 in Husum, gest. 09.01.1894 in Kiel, Altertumsforscher, Altphilologe, Prof. in Kiel. Begründer der Antiken-Sammlung der Kieler Kunsthalle.
1802 - 1876 Ernst von Stehmann, geb. 14.03.1802 in Husum, gest. 14.03.1876 in Kopenhagen. Jurist und Politiker, Oberster Richter der Herzogtümer, seine Bedeutung liegt in seiner rechtswissenschaftlichen Tätigkeit, Hauptwerk "Geschichte des öffentlichen und Privatrechts des Herzogtums Schleswig".
1806 - 1884 Wilhelm Hartwig Beseler, geb. 02.03..1806 Schloß Marienhausen, gest. 02.09.1884 in Bonn, Führer der schleswig-holsteinischen Bewegung, Präsident der provisorischen Regierung(1848), wuchs in Rödemis auf, beerdigt in Mildstedt bei Husum (Bruder Georg Beselers).
1809 - 1888 Georg Beseler, geb. 2.11.1809 in Rödemis, gest. 28.8.1888 in Harzburg, bedeutender Jurist, einer der Väter der Paulskirchen-Verfassung von 1848.
1817 - 1888 Theodor Storm, geb. 14.09.1817 in Husum, gest. 04.07.1888 in Hademarschen, Dichter, schuf Novellen, Lyrik, bedeutenstes Werk "Der Schimmelreiter", seine zahlreichen Werke wurden in die meisten Sprachen übersetzt, Mitglieder der Storm-Gesellschaft finden sich in aller Welt, Storm-Museum: Wasserreihe 31.
1823 - 1864 Hans-Nicolay Sunde, geb. 1823, gest. 1864 in Husum. Ausbildung in Düsseldorf, Porträts, Stilleben (Vorbild für den Maler in Storms Novelle "Eine Malerarbeit").
1824 - 1895 Karl Heinrich Keck, geb. 1824, gest. 1895, Direktor des Husumer Gymnasiums von 1870-1887, Herausgeber der Zeitschrift "Deutsches Literaturblatt", trat auch als Dichter hervor unter dem Pseudonym "Karl Heinrich", am bekanntesten war die Idylle "Anna", sowie Sammlung deutscher Heldensagen "Iduna".
1827 - 1913 Charlotte von Krogh, geb. 04.02.1827 auf dem Schlosse vor Husum, gest. 25.11.1913 in Hadersleben, Ausbildung, in Düsseldorf und Karlsruhe, lebte später in Nordschleswig.
1846 - 1926 Rudolf Christoph Eucken, geb. 5.1.1846 im ostfriesischen Aurich, gest. 15.9.1926, Studium der klassischen Altertumswissenschaften sowie der Philosophie, Höhepunkt seines Erfolgs war die Verleihung des Nobelpreises an ihn im Jahre 1908.
1850 - 1933 Richard van Hagn, geb. 21.03.1850 in Husum, gest. 13.12.1933 in Dresden, Maler, hauptsächlich Landschaften, lebte vor allem in Dresden, Jährliche Besuche in Husum (wanderte von Deutschland nach Venedig zum Studienaufenthalt), Großteil seiner Werke im Nissenhaus.
1850 - 1914 Hans von Petersen, geb. 1850 in Husum, gest. 18.06.1914 in München, Ausbildung in Düsseldorf, London, Paris, seit 1885 in München, berühmter Marinemaler des Kaiserreiches.
1855 - 1939 Adolf Brütt, geb. 10.05.1855 in Husum, gest. 1939 in Bad Berka, Thüringen, bedeutender Bildhauer der Kaiserzeit (Marktbrunnen und Storm-Denkmal in Husum, Reiterstandbild Kaiser Wilhelms I. in Kiel, Schwertträgerbrunnen, Kiel, Denkmäler in der Berliner Siegesallee u.v.a.).
1855 - 1936 Ferdinand Tönnies, geb. 26.07.1885 bei Oldenswort, gest. 11.04.1936 in Kiel, Begründer der dt. Soziologie, Hauptwerk "Gemeinschaft und Gesellschaft", 1887, wuchs in Husum auf (Kavalierhaus beim Schloß, heißt danach auch Tönnies-Haus).
1865 - 1946 Richard Petersen, geb. 14.08.1865 in Garding, gest. 1946, wuchs in Husum auf (Sohn des Lehrers Sönke P. von 1867-1901 in Husum), Prof. an der Techn. Hochschule Berlin Danzig, Erbauer der Wuppertaler Schwebebahn.
1869 - 19-- Margarethe Böhme, geb. 1869 in Husum, Schriftstellerin, schuf eine Vielzahl von Romanen, bekanntestes Werk "Tagebuch einer Verlorenen", löste bei seinem Erscheinen einen Skandal aus.
1870 - 1959 Oskar Vogt, geb. 1870 in Husum, gest. 1959 in Neustadt/Schwarzwald, Mediziner trat vor allem als Hirnforscher hervor, untersuchte Gehirn Lenins.
1871 - 1918 Franziska Gräfin zu Reventlow, geb. 18.05.1871 auf dem Schloß vor Husum, gest. 25.07.1918 in Locarno, Schriftstellerin, gehörte zu den hervorragenden Erscheinungen der Münchner Boheme um 1900, Skizzen, Romane ("Herrn Dames Aufzeichnungen", "Von Paul zu Pedro", "Der Geldkomplex", Briefe, Tagebücher).
1873 - 1943 Lothar Engelbert Schücking, geb. 30.04.1873 in Wollin/Pommern, gest. 1943 in Sassenberg/Münsterland, Bürgermeister Husums von 1903-1908, gab während der Husumer Amtszeit das Werk heraus: "Die Redaktion in der inneren Verwaltung Preußens". Es führte zu einem öffentlichen Skandal und der Entfernung aus dem Amt.
1883 - 1943 Albert Petersen, Schriftsteller, geb. 24.08.1883 in Husum, gest. 28.06.1943 (Luftangriff), seine zahlreichen Romane spielen im niederdt. Raum ("Arnold Amsick", "Der junge Perthes", "Perthes der Mann", "Juan Heldt").
1890 - 1975 Albert Johannsen, geb. 21.03.1890 in Husum, gest. 23.01.1975 dort, Maler, Ausbildung in Dresden, Weimar und Kassel, Landschaften, Porträts, Interieurs. Großteil seiner Werke im Nissenhaus.
   
   
   

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